*

Geschenktes Lächeln Nachhaltiger Sonnenstrahl Sehnsuchtsmelodie
© Laura

Rosenträume
Um dich hab ich all meine Träume gewunden hab sie aufgetürmt und mit Rosen besteckt. An ihnen hab ich mich wund geschunden jeder Dorn hat neue Sehnsucht geweckt.
Hab im Dunkeln versucht, dich ins Helle zu tauchen und den Lichtblick dabei im Finstern verlorn. Sah im Rosenturm all meine Träume verrauchen der Wunsch nach Freisein ward wieder geborn.
Gerti Kurth

Flüchtiger Moment Sie schenkte mir ein Lächeln Zauber der U-Bahn
© Hans Feichtinger

Lieber Hans
das ist schön, sie schenkte dir ein Lächeln in dieser hektischen Zeit. Da du als Überschrift schreibst, "nur ein Lächeln", nehme ich an, es war das Lächeln einer schönen Frau?
(Marga Ritte)

Liebe Marga
ja, es war das Lächeln einer Frau. In einem Zugabteil, in welchem die Fahrgäste teilnahmslos aneinander vorbeistarrend, hinaus ins vorbeihuschende Dunkel - beziehungslose Wesen - ihren Gedanken nachhängen. Dann dieser zufällige Blickkontakt, die zarte Knospe eines Lächelns auf ihrem Gesicht - ich lächle zurück. Der Zug hält. Die Türen öffnen und schließen sich, grollend wird die Bahn vom Dunkel des Schachtes verschluckt. Stille. Leise schlürfend trägt mich die Rolltreppe nach oben. Ich trete hinaus in das Licht des neuen Tages - noch immer ein Lächeln auf den Lippen. Ein Lächeln, das ich schon so früh am Morgen wieder gefunden habe, ein Lächeln für alle die mir begegnen. Jedes Lächeln ist ein wunderbares Geschenk.
(Hans Feichtinger)

Lieber Hans,
"Jedes Lächeln ist ein wunderbares Geschenk." das finde ich auch und ich lächle gern und bekomme gern eins zurück. Für deine melodischen Worte bekommst du ein Lächeln von mir geschenkt. Ich wünsche dir noch einen freudevollen Tag.
Marga Ritte

"Die Begegnung"
Im Gedränge, kaum wahrnehmbar, einem Windhauch gleich, streifte den Arm. Reflexartig umdrehend, erblickte ich sie. Urplötzlich, atmete ich ihren Duft, betörend, gewagt, ihr duftig leicht pastellfarbenes Sommerkleid. Stolz ihr Gang. sie dreht sich, ihr Gesicht, die vollen dunkelroten Lippen, feucht, schwarz ihr Haar, ihr Blick wie ein Blitz gleich, mich treffend, fragend, nein fordernd, verwirrt meine Sinne, keinen klaren Gedanken mehr fähig, ausgeliefert dem Schicksal. Amors - Pfeil im Ziel? Der Liebe lustvolles Spiel will beginnen.
Josef Anton (wortspiel)

Christine sagt dazu:
"Das ist so schön, erinnert mich an eine Begegnung, die ich vor vielen Jahren hatte, aber immer noch so in meinem Kopf ist, dass ich sie nicht vergessen kann. Da hatte ich auch das Gefühl, ein Engel würde mir mitten ins Herz lächeln. Dabei war es auch nur eine flüchtige Begegnung und ein Lächeln im Vorbeigehen."

Mein Lieblingsbaum
Komm, setz dich zu mir unter meinen Lieblingsbaum
lass uns den süßen Duft des Frühlings genießen
der Wind streut Blütenblätter und wir hängen kleine Glücksmomente und Hoffnungssterne in die Zweige
wir schauen dem Sonnenuntergang zu und lauschen dem Lied der Nachtigall
wir streuen Träume in den Abendwind und übergeben sie dem Zauber der Nacht
© MAP 2007

Samtblau
Lass uns vor den grauen Tagen des Lebens in die Traumstunden der Nacht entflieh'n. Phantasie und Traum schwingen nachts breite Flügel und decken uns samtblau zu.
© Laura

Glücksmomente sind Tausend Worte die ich gesprochen ausgedacht und mitgelacht
Auszug aus Tausend Worte, written by Luumalu
|