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Winterspuren
Der Winter hinterlässt eine weiße Spur Soviel Schönheit in Wald und Flur Auch ein Zauberkünstler schaffte nie Solche bizarren Eiskristalle voll Fantasie Kleine Kunstwerke entstanden über Nacht Eis und Schnee brachte die volle Pracht Scharfer Wind spielt mit klappernden Türen Kinder mit roten Nasen müssen jetzt frieren Der Raureif arbeitet mit großen Mühen Lässt an den Fenstern die Eisblumen blühen Die Landschaft wurde mit Puderzucker besprüht Doch eine kleine Blume kommt ans Licht und blüht
©Laura

Nikolaus
Wird dir das Fensterln nicht zu viel bist doch zu alt für dieses Spiel Motorradfahren willst du immer Mit dem Rentier kommst du nimmer Es wird von Menschen nicht bestritten Das ist fescher als der Schlitten Bring im Sack die guten Sachen Ja das lässt sich sicher machen Komm herein du sollst nicht frieren Doch demnächst benutz die Türen
©Laura

Schneeflocken Schneeflocken kann man mit der Liebe vergleichen, sie haben Gemeinsamkeiten. Auf den ersten Blick sind sie filigran und wunderschön. Alle gleich - und doch jede anders. Versucht man sie festzuhalten, schmelzen sie und übrig bleiben Wassertropfen vom Schnee – von der Liebe - nur Tränen. © Laura

Es liegt kein Schnee im Garten kein einziges Flöckchen So sehr wir auch warten Eiseskälte und kleine Tröpfchen. Die Erde ist kühl und nass. Kälte und der böse Wind, Die machen uns ganz blass. Schnee erwartet jedes Kind, träumt von der weißen Pracht doch es gibt kein bisschen Schnee. Kinder träumen Tag und Nach Von einer guten Fee. So sehr sie auch drum bitten Sie schickt kein Flöckchen Schnee. Die Kinder wollen mit dem Schlitten. einmal nur den Berg hinab, juchhe! Und wär’ es für ein paar Stunden nun sieh doch wie die Sonne lacht, Schnee haben wir nicht gefunden.
©Laura

Weihnachten – Besinnliche Zeit endlich ist es wieder soweit Straßen und Häuser goldig geschmückt Kinder träumen und sind beglückt Der Tannenbaum hat Lampenfieber er wartet und das alle Jahre wieder auf den Heiligen Abend im Licht die Zweige so grün und die Äste so dicht geschmückt mit Kugeln und Kerzen Lieben wir ihn von ganzem Herzen.
©Laura


Limerick
Eis und Schnee liegt noch auf der Wiese Frühling schickt schon eine kleine Brise Doch der schlüpft noch durch die Maschen Tät so gern ein Veilchen erhaschen Langsam kriege ich eine Krise
© Laura

Ganz leis in der Nacht Ich glaube es kaum Schleichst du dich ganz sacht Aus meinem Traum Lass mich nicht allein Es wird mir ganz kalt Nur der Mann im Mond Wärmt nicht mein Herz ist leider viel zu alt, ein Albtraum, ein Scherz. ©Laura

Die Maus Kunigunde
Schaut froh in die Runde Sie schlurft mit Gewackel Und trägt eine Fackel Ihr Mann dieser Stoffel Hat neue Pantoffel Die Kinder hinter dem Ofen Sorgen für neue Katastrophen Mit einem Knalle Klickt zu die Falle Mopsi war augenblicklich Über seine Rettung glücklich Lass nur den Schinken In der Falle blinken Die Tochter Rosinchen Spielt Mandolinchen Doch in dem Orchester Singt Pinki die Schwester Fritzi spielt Klarinette Mausi dreht die Piruette Zu diesen Strophen Kann Stoffel schwofen Kunigunde jedoch Kriecht schnell in das Loch Die Maus Kunigunde Nach nächtlicher Stunde Muss heute Morgen Ihre Kinder versorgen Schon im frühen Dämmerlicht Erfüllt sie ihre Mutterpflicht Sie ist ein Leisetreter Läuft manchen Kilometer Sie läuft über die Äcker Zum nächsten Bäcker Sie will einmal versuchen Den herrlich duftend’ Kuchen Dort an ihrem Platze Liegt eine dicke Katze Die tut zwar sehr vertraulich Für Kunigunde nicht erbaulich Sie kommt ganz leicht ins Schwitzen Und will doch lieber flitzen. Ihr Mann dieser Stoffel Fand eine Kartoffel Die Kinder sind sowieso Über jeden Krümel froh
© Laura

Eine kleine Maus
Eine kleine Maus Gerade komme ich in Düsseldorf an, da treffe ich eine kleine, ganz arme Kirchenmaus, nein, es ist eher eine Bahnhofsmaus, arm ist sie auf jeden Fall, denn sie ist nicht größer als der kleine Finger. Der Bahnhof ist menschenleer, ich fahre abwärts auf der Rolltreppe, das Mäusekind versucht es aufwärts, doch es gelingt nicht. Das Mäuschen rennt immer in Fahrtrichtung nach oben. Es ist schon ganz konfus. Das Tierchen ist schon einem Herzinfarkt nahe. Die Panik ist ausgebrochen, es rennt, es rennt hüpft und springt und das doch immer auf der Stelle. Da muss ich helfen, ich bin aber gar kein Mäusefreund, ich werde auch schon langsam panisch. Jetzt hat es die kleine Maus geschafft, sie kriegt die Kurve und rennt durch das große Glasgebäude auf den Ausgang zu. Ich wünsche der kleinen Maus noch alles Gute, ein langes Leben und viele Kinderchen, da ist sie auch schon verschwunden.
© Laura

Mauerblümchen fiel von der Mauer Es wurde augenblicklich blauer Nun lag es mir zu Füßen Man hatte vergessen es zu gießen Da ward das Mauerblümchen sauer
©Laura
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