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Foto Ocean

Himmlische Stille Licht und Schatten gespenstisch Unter goldenem Mond
© Laura
Vollmond Kalender 2007
Wer hat die schönsten Schäfchen?
Die hat der goldne Mond, der hinter unsern Bäumen am Himmel droben wohnt.
Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will, hervor aus seinem Hause zum Himmel leis und still.
Dann weidet er die Schäfchen auf seiner blauen Flur; dann all die weißen Schäfchen sind seine Sterne nur.
Sie tun sich nichts zuleide, hat eins das andre gern, wie Schwestern und wie Brüder da oben Stern an Stern.
August Heinrich Hoffmann bekannt als Hoffmann von Fallersleben

Dem aufgehenden Vollmonde
Willst du mich sogleich verlassen? Warst im Augenblick so nah! Dich umfinstern Wolkenmassen, Und nun bist du gar nicht da.
Doch du fühlst, wie ich betrübt bin, Blickt dein Rand herauf als Stern! Zeugest mir, daß ich geliebt bin, Sei das Liebchen noch so fern.
So hinan denn! hell und heller, Reiner Bahn, in voller Pracht! Schlägt mein Herz auch schmerzlich schneller, Überselig ist die Nacht.
Johann Wolfgang von Goethe

Mondnacht
Leise naht die Nacht... Sieh nur, wie sie sacht sich vom Himmel neigt, wie der Mond auf Seidenschuhen von den Bergen, die schon ruhen, sanft herniedersteigt,
Dort am Kirchendach, hier in Teich und Bach blitzt sein Lächeln auf; unter heimlichem Geläute führt er weiße Nebelbräute hoch den Hang hinauf.
Weithin ausgespannt, über Fluss und Land ist nun seine Flut - alle drin vergehen müssen, die, von seinen Silberküssen trunken, ausgeruht.
Roderich Menzel

Goldig geht der Mond am Nachthimmel spazieren stolz und unnahbar Raubt den Menschen ihren Schlaf Schickt ihnen böse Träume
©Laura

Mond du gehst verschlungene Wege Mal sieht man Dich am Tag und mal bei Nacht Deine Sichel erhält eine besondere Pflege Blank geputzt wie die Sterne in silberner Pracht
Durchs Fernrohr sehen wir Berge und Krater Oft trägst du einen Heiligen Schein In mancher Nacht bist du Mutter und Vater Du lässt einsame Menschen niemals allein
Du zeigst uns deine Schokoladenseite Bestimmst der Meere Ebbe und auch Flut Sonnenaufgang erlebst du nur im Streite Dein heller Strahl schickt uns Menschen neuen Mut ©Laura

Betörender Duft Poesie der Mondscheinnacht Zauberlilie
So dem Alltag entfliehen Auf weichen Wolken schweben
© Laura

Vollmondnacht
Es ist wieder Vollmond, Leute und schlecht schlafen werd ich heute bei des vollen Mondes Schimmer. So ist das leider bei mir immer. Er ruft mich nachts aus meinem Bett. Ich finde das ja gar nicht nett. Auf dem Balkon werd ich dann stehn und hoch zur Silberscheibe sehn, möchte trommeln, singen tanzen, doch was kommt heraus beim Ganzen? Ich muß stille sein bei Nacht, weil der Nachbar sonst erwacht. Ach, wie ist das jammervoll, denn der Mond, der scheint so toll! So geht das nun jahraus, jahrein......... Stets zur Vollmondnacht die gleiche Pein!
@Hannelore
Vollmond
Am Himmel steht der volle Mond, die Nacht ist hell und klar. Ruhe über allem thront, und Frieden wunderbar. Die Menschen liegen tief im Traum, doch ich find keine Ruh. Ich seh im lichten Mondenschein dem Tanz der Elfen zu. Sie wiegen sich im Silberglanz, tanzen auf und nieder, und ganz leise, wie von fern, erklingen ihre Lieder. Eine dicke Wolke schiebt sich träge vor das Mondgesicht. Nimmt mir meine Vollmondfreude und das helle Silberlicht.
@ Hannelore
In einer stillen Vollmondnacht hat sich die Seele aufgemacht. Breitet aus die zarten Flügel, schwingt sich über Tal und Hügel, wiegt sich sanft im Mondenschein. Spät erst kehrt die Seele heim, schlüpft in ihren Körper sacht, schenkt ihm einen Traum zur Nacht: Den Traum, so leicht und frei zu sein beim Tanz im hellen Vollmondschein.
Hannelore

La Bella Luna
Leuchtender Vollmond ohne deine Pracht gähnte ein Loch im Himmel
Walter Schwingruber
Vollmond, klar und wunderbar, stehst du dort, weit oben, siehst herab, und lächelst nur, siehst die Menschen toben.
Ziehst in ewig gleichem Kreis, schenkst dein Licht uns allen, lächelst freundlich, still und leis, zeigst uns froh dein Strahlen.
Wie viel hast du schon gesehn, als du zogst die Bahnen, sahst das Kommen und das Gehn, von dem wir nur ahnen.
Völker mussten untergehn, Unglück und Verderben, Menschenwerk bleibt nicht bestehn - Du wirst niemals sterben.
©Wettterhexe
Vollmondnacht
Der Mond zieht nachts seine Bahnen mystisch um die Erde stolz und schön sein Lächeln können Menschen nur erahnen doch Niemand hat den Mann im Mond geseh'n
Was kümmerts ihn, wenn der Hund ihn anbellt sein Blick fällt weiterhin durchs Fenster Beobachtet augenzwinkernd die ganze Welt Man sieht schon Schatten und Gespenster.
Der gute Mond wird weiter uns behüten die wir schlaflos, die kalte Nacht verbracht wollen weiter poetische Verse ausbrüten in dieser zauberhaften Vollmondnacht.
© Laura
Ja, der Mann im Mond weiss, weil er allein drauf wohnt, dass dort nichts los ist
© Laura
Die Magie der Nacht Glitzert im Licht des Mondes. wirft schwarze Schatten
© Laura

Liebeszauber am Meer
Gehe in einer Nacht mit zunehmendem Mond an den Strand. Zeichne einen magischen Kreis, dort wo die Wellen auslaufen und schreibe den Namen des/der Geliebten hinein. Bleibe so lange dort stehen und formuliere in Gedanken deine Wünsche, bis die Wellen den Namen und deine Wünsche mit sich forttragen.
Verf. unbek.
Der Vollmond steht am Himmel in milder Frühlingsnacht rund und prall und strahlend vom Firmament er lacht. So manches Liebespärchen schaut beglückt zu ihm hinauf, schickt Wünsche und Gedanken hin zu des Mondes Lauf. Sie sitzen eng umschlungen und träumen vor sich hin, hören ein wundersames Singen, grad, als würden Harfen und Geigen erklingen. Zwerge und Elfen nehmen sie bei der Hand, führen sie in ein fantasievolles Land. Ein Traum, der sie so glücklich macht, es lag nur an der Vollmondnacht!
von unserer unvergessenen Ingelore
Nachts
Ich wandre durch die Stille Nacht Da schleicht der Mond so heimlich sacht Oft aus der dunklen Wolkenhülle, Und hin und her im Tal Erwacht die Nachtigall, Dann wieder alles grau und stille.
O wunderbarer Nachtgesang: Von fern im Land der Ströme Gang, Leis Schauern in den dunklen Bäumen - Wirrst die Gedanken mir, Mein irres Singen hier Ist wie ein Rufen nur aus Träumen.
Joseph von Eichendorff

Im Mondenglanze ruht das Meer Die Wogen murmeln leise Mir wird das Herz so bang und schwer Ich denk der alten Weise Der alten Weise, die uns singt Von den verlorenen Städten Wo aus dem Meeresgrunde klingt Glockengeläut und Beten- Das Läuten und das Beten, wisst Wird nicht den Städten frommen Denn was einmal begraben ist Das kann nicht wiederkommen
Heinrich Heine
Der neidische Mond
Nun küsse mich, ich halte still, Du lieber, lieber Mann, Und zieht der Mond ein schief Gesicht - Was geht's den Mond wohl an!
Ich glaube gar, den alten Herrn Plagt nur der blasse Neid: Der ginge lieber auch zu Zwei'n Durch seine Ewigkeit.
Anna Ritter
Er ist nur halb zu sehen Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.
Mathias Claudius

Mondlicht
Wie liegt im Mondenlichte Begraben nun die Welt; Wie selig ist der Friede, Der sie umfangen hält! Die Winde müssen schweigen, So sanft ist dieser Schein; Sie säuseln nur und weben Und schlafen endlich ein. Und was in Tagesgluten Zur Blüte nicht erwacht, Es öffnet seine Kelche Und duftet in die Nacht. Wie bin ich solchen Friedens Seit lange nicht gewohnt. Sei du in meinem Leben Der liebevolle Mond.
Theodor Storm
Mondrose
Komm in mein Zimmer, wenn Mondlicht ist. Es hat sieben Fenster mit Seidengardinen. Die werden vom vollen Mondeslicht Wie Rosenblätter durchschienen.
Das bin ich sicher: du hast noch nicht In einer Rose gelegen. Wir lassen uns vom Mondeslicht Im Innern der Rose bewegen.
Eva Strittmatter
Der Mond küsst die Nacht und schenkt ihr seinen Glanz. Die Schatten verschmelzen in lüsternem Tanz. Zwei rastlose Seelen berühren sich sacht. Und in ihrer Sehnsucht erfüllt sich die Nacht.
Von Mira

Mondfaszination
Der Tag ist der Nacht sehr gewogen Er bittet um ein Rendezvous auf dem Mondregenbogen ein Kuss und der Mann im Mond schaut zu
© Laura
Suche Seelenruhe auf zerwühlten Kissen Opfer meiner Traumgestalt Schweißgebadet, eingekreist.
Wacht ein Vollmondscherge unbarmherzig grinsend hält der Dämon mitternachts krampfhaft mich im Körper fest.
Tom gef. bei Haiku Linde
Der Vollmond steigt, und alle Häuser werden klein, Der grüne Fluß steht lautlos wie versumpft, Der blaue große ferne Wald schrumpft ein, Der Mond wächst wie ein Goldberg breit allein.
Der Tagesstaub liegt abgestumpft im Grase, Fiel in die Gärten, in die Nesseln grau hinein. Noch immer eilt zum Meilenstein die Straße Und zieht die müden Menschen hinterdrein, Und drüber wächst der Mond wie aller Abendwünsche goldne Masse.
Max Dauthendey
Der Mond
Und grämt dich, Edler, noch ein Wort Der kleinen Neidgesellen? Der hohe Mond, er leuchtet dort, Und lässt die Hunde bellen Und schweigt und wandelt ruhig fort, Was Nacht ist, aufzuhellen.
Johann Gottfried Herder
Vollmond
Vollmond mach die Augen zu, leg dich hin wie ich es tu. Deine Kreise stör ich nicht, streust du heute Nacht kein Licht.
Lass uns Frieden schließen, Mond, weil sich kämpfen doch nicht lohnt. Was, du willst nicht? Spottest Hohn? Dann halt nicht, du Lumpensohn.
Dieses mal bin ich gefeit: Hab mein Mondgeschütz bereit, bin gewappnet für die Nacht. Wirst schon merken, wenn es kracht.
Mond, ich schreib dich einfach ab! Hältst du weiter mich auf Trab, widme ich dir ein Sonnet ... Mond, gib auf. Und geh zu Bett.
mit freundlicher Erlaubnis stattkatze
Der Mann im Mond hängt bunte Träume, die seine Mondfrau spinnt aus Licht, allnächtlich in die Abendbäume, mit einem Lächeln im Gesicht.
Da gibt es gelbe, rote, grüne und Träume ganz in Himmelblau. Mit Gold durchwirkte, zarte, kühne, für Bub und Mädel, Mann und Frau.
Auch Träume, die auf Reisen führen in Fernen, abenteuerlich. - Da hängen sie an Silberschnüren! Und einer davon ist für dich.
Mascha Kaléko
Mondfahrt
Schien das süße Mondenlicht Über Berg und Tal hin wie Opal; Schläft mein Leib, doch meine Seele spricht: Nimm mich mit dir, bleicher Strahl!
In dem silberhellen Kahn Fliegt sie lautlos durch die Nacht dahin, Wie am Himmel zarte Wolken ziehn, Wie ein weiß beschwingter Schwan.
Fliegt zu meines Gatten Haus, Wo er liegt und schläft, das schöne Bild. »Kommt ein Traum, der meine Sehnsucht stillt? Wie mein Liebchen sieht er aus.«
- Bin kein Traum, bin dein Gemahl; Bin kein Traum, bin dein geliebtes Weib; Schmiegen will ich mich an deinen Leib Und dich küssen hundertmal.
Ricarda Huch
Und immer wieder sucht der Mensch den freien Blick Himmel und Horizont
©Laura

Mondnacht Es war, als hätt der Himmel Die Erde still geküsst, Dass sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müsst. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus
Joseph Freiherr von Eichendorff
Schlaflied
Schliess die Augen, atme ruhig, lass den Tag vorüberziehn, gleite übers blaue Wasser, ruhig schaukelnd, sanft dahin.
Deine Engel dich begleiten, streichen sanft dir übers Haar. Goldnes Licht umhüllt dich zärtlich wie ein Mantel, hell und klar.
Und ein Sternenstaub aus Träumen fällt ganz leiseklingend, sacht, aus den goldnen Engelshaaren in die stille, blaue Nacht.
Zauberhaft ist nun dein Lächeln, voller Glück und Seligkeit, und ein Engel schenkt dir Wärme, Liebe und Geborgenheit.
© Monika Schudel

Aus Wissen macht Spaß
Hirschgraben-Verlag habe ich folgenden Artikel gefunden:
Die ersten Menschen betreten den Mond
Am 16.Juli 1969 startet die Saturn-Rakete mit der Raumkapsel Apollo 11 an der Spitze. Die Astronauten Armstrong, Aldrin, Collins sitzen in ihren Weltraumanzügen vor den vielen Messinstrumenten. Schon 3 Minuten nach dem Start wird die Rettungsrakete abgeworfen. Der Start ist geglückt. In einem großen Bogen umfliegt das Raumschiff die Erde. Nach 2 Stunden und 50 Minuten wird die dritte Stufe der Antriebsrakete gezündet. Das Raumschiff schießt aus seiner Umlaufbahn um die Erde heraus zum Mond Die dritte Raketenstufe wird abgelöst. In ihr steckt das Mondboot „Eagle“. Die Kommandokapsel „Columbia zieht das Mondboot aus der abgetrennten Raketenstufe und koppelt es an seiner Spitze fest. Fast 60 Stunden dauert der Flug zum Mond. Am Abend des 19.Juli 1969 schwenken die Astronauten in die Umlaufbahn um den Mond ein. Am Nachmittag des 20. Juli 1969 klettern Aldrin und Armstrong von der „Columbia“ in das Mondboot. Dann trennt sich „Eagle“ von der Kommandokapsel und schwenkt in die Landesbahn zum Mond ein. Etwas mehr als 2 Stunden dauert der Abstieg zum Mond. Collins steuert das Mutterschiff weiter um den Mond herum. Das Mondboot landet sicher im vorgesehenen Zielgebiet. Die Astronauten
Armstrong und Aldrin
betreten als erste Menschen den Mond, Sie führen zwei Stunden lang viele wissenschaftliche Experimente durch. Rund 22 Stunden nach der Landung hebt sich die Mondfähre wieder vom Mond ab. Nach knapp 4 Stunden ist das Mutterschiff „Columbia“ erreicht. Die Mondfähre wird an das Mutterschiff angekoppelt, Armstrong und Aldrin klettern zurück in die Kommandokapsel zu Collins. Jetzt wird das Mondboot abgestoßen. Das Hauptbetriebwerk des Raumschiffes schießt die „Columbia“ aus der Mondumlaufbahn heraus zurück zur Erde. Nach insgesamt 195 Flugstunden landen die Astronauten glücklich im Pazifik.
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